29.02.2004

Wenn ich noch Rotaries für die Einstellung von Luftdruck, Heading Bug etc. in meinem Schalterkästchen haben möchte, muss die Frontplatte neu designed werden, damit die Rotaries (mit den Drehimpulsgebern realisiert) noch bei den „normalen“Schaltern Platz finden können. Für diese ein gesondertes Kästchen zu bauen oder diese mit bei den Radios unterzubringen möchte ich nicht.

26.02.2004

Heute kam ein Packerl mit zwei neuen IO-Warrior-Chips (Version 1.0.2.1fc1) an, in denen ein Bug im Zusammenhang mit bestimmten USB-Chips behoben ist.

13.02.2004

Immer wenn ich die REDec-Schaltung an den IO-Warrior angeschlossen habe, hat der gesamte USB-Port abgeschaltet! Nach Abziehen des USB-Kabels vom IO-Warrior schaltete sich der USB-Port wieder an. Schlussfolgerung: Die REDec-Schaltung zieht so viel Strom, dass der USB-Port überlastet ist. Das kann aber nur sein, wenn dort „ein Kurzer“ drin ist. Also habe ich heute mit Moritz Lupe alles kontrolliert und tatsächlich einige Lötbrücken gefunden, die dort nicht hätten sein dürfen. Nach Entfernen der Brücken tritt das oben beschriebene Verhalten nicht mehr auf. OK – ich geb’s zu: Es war meine erste Platine ohne Lötstopplack. Aber ich bin ja noch jung und lernfähig…

Bezüglich Einbau in die Matrix intensiver E-Mail-Verkehr mit Ali – aber wer nix wagt, der nix gewinnt. Also habe ich einfach die Ausgänge der REDec-Schaltung wie zwei normale Schalter an meine Schaltermatrix angeschlossen und: es läuft! Auch der IO-Warrior erkennt das Drehen am Drehimpulsgeber – die REDec-Schaltung ist also ein voller Erfolg.

12.02.2004

Gestern sind die Platinen von Ali angekommen. Diese wurden heute von mir bestückt. Jetzt stellt sich nur eine Frage: Wie werden die Ausgänge in die Schaltermatrix integriert? Habe eine E-Mail an Ali geschrieben und um Rat gebeten, da ich weder aus dem Schaltbild noch aus der Dokumentation zum CMOS 4066-Chip schlau werde.

10.02.2004

In den letzten Tagen endlich mal wieder geflogen – mit den Schaltern. Toll. Ich muss unbedingt landen üben – das konnte ich schon besser 🙂

Gestern bei Conrad zwei Drehimpulsgeber mit den notwendigen Materialien für die „REDec-Schaltung“ besorgt – und wieder sind 20 € dahin…

07.02.2004

Ich habe Kontakt zu Alex – Ali – Franzen aufgenommen. Er ist sich auch nicht sicher, ob seine Schaltung am IO-Warrior funktioniert, aber in Anbetracht der sehr günstigen Bauteile für die Ansteuerelektronik kann ein Versuch ohne größere Kosten gestartet werden. Richtig teuer ist nur der Drehimpulsgeber mit über 7 €. Die notwendigen ICs und Widerstände kosten nur Pfennigbeträge (äh – Centbeträge). Ali hat eine Platine für den Aufbau übrig – die habe ich gleich „geordert“.

05.02.2004

Ich habe heute mal ausgerechnet, dass die eingesetzten Materialien zum Bau des Kästchens rund 130 € gekostet haben. Uff! Aber immer noch deutlich günstiger als die käuflichen Lösungen.

Ich habe erste Überlegungen gestartet, wie denn jetzt am besten die Radios gebaut werden können. Am liebsten möchte ich den Drehimpulsgeber von Conrad einsetzen. Der ist aber nicht ohne weiteres an den IO-Warrior anschließbar. Ein intensives Studium des Internet ergab zwei Dinge:

Es gibt noch viele andere „Verrückte“ wie uns, die in weitestem Sinne Cockpitbau betreiben, und

Es gibt Möglichkeiten, den Drehimpulsgeber einzusetzen: Die „REDec-Schaltung“ von Alexander Franzen. Diese Schaltung ist zwar für den Anschluss des Drehimpulsgebers an die FSBUS-Hardware gedacht, könnte aber auch am IO-Warrior funktionieren.

Nächstes Teilprojekt: Ermitteln, ob der Drehimpulsgeber in Verbindung mit der „REDec-Schaltung“ zusammen mit dem IO-Warrior betrieben werden kann.

01.02.2004

Die Lösung ist gefunden. Beim Versuch weitere Optimierungen zu finden habe ich mich in die Dokumentation des FSUIPC vertieft (RTFM!) und dort eine Option gefunden, Programme durch den FSUIPC mit höherer Priorität als normal zu starten. Ein Versuch brachte genau das gewünschte Ergebnis: Nach Umlegen eines Schalters reagiert der FS2002 fast unmittelbar. Eine kleine Verzögerung ist zwar noch merkbar, aber akzeptabel. Zur Verbesserung hat auch beigetragen, dass zur Aktualisierung der LEDs vom FSUIPC weniger oft Daten angefordert werden. Jetzt läuft alles wirklich zufriedenstellend.

via Familienvater-Heimcockpit – Blog – Tagebuch 2003 – 2008.

Februar 2004